Deutsche Männer kaufen immer weniger Krawatten
Köln (dpa/gms) - Die deutschen Männer kaufen immer seltener Krawatten. In den vergangenen zehn Jahren ist der jährliche Absatz von 20 auf 10 Millionen Schlipse gesunken, teilt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln mit.
Durch den "Casual Friday" fallen

viele beruflich bedingten Krawatten-
Tage weg.© dpa
Es beruft sich dabei auf Zahlen der Fachvereinigung Krawatten- und Schalindustrie. Der Rückgang sei nicht zuletzt eine Folge des "Casual Friday". Damit falle rund ein Fünftel der beruflich bedingten Krawatten-Tage weg.
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Geiz ist nicht geil
„Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld zurücklegen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
John Ruskin (1819 - 1900)
englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph
Quelle: Wikipedia
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Schmuck bringt Glanz in den Winter
Schmuckdesigner lassen die Mode im Winter mächtig funkeln. Vor allem auf schlichte und dunkle Kleidung bringt Schmuck Farbe, Glanz und eine Prise Verspieltheit, sagt Julia Mönnich von der Branchenzeitschrift "Textilwirtschaft".

Üppige Ringe liegen in diesem Winter im Trend.
© Christ/dpa/gms
"Maskuline Hosenanzüge, Tweed und rauhe Stoffe lassen sich mit den Accessoires der kommenden Saison prima aufpeppen." Und was lange Zeit als altbacken und bieder galt, ist jetzt ein Muss: die Brosche.
"Prada hat mit seinen runden, großen Ansteckern, die aussehen wie Orden, das Vorbild geliefert", sagt die Schmuckexpertin. "Man wagt im diesem Winter wieder Brosche und zwar nicht nur am Kragen", sagt Christin Haenschke von der Mode-Schmuckkette Bijou Brigitte in Hamburg. Die einst verpönten Accessoires schmücken Hut, Tasche, Gürtel und dienen bei Wickelpullis oder –blusen als Schnalle.
Inspirationen haben sich die Designer auch in diesem Jahr aus der Vergangenheit geholt. Vorbild sind die elitären zwanziger Jahre sowie das glamouröse Hollywood der Vierziger und Fünfziger. "Die Kollektionen zeigen unzählige Perlen im Zusammenspiel mit funkelnden Strasssteinen und eisbrockengroßen Kristallen", fasst die griechische Designerin Miranda Konstantinidou den Trend zusammen.
An die zwanziger Jahre erinnern beispielsweise viele der Kreationen aus der Schmuckkollektion des Modeunternehmens Oui aus München. Silber, Glas, Kristall und Leder sind die wichtigsten Materialien. Bei den in Grün, Rot oder Weiß funkelnden Steinen herrschen eckige und Tropfenformen vor.
Tropfenformen finden sich auch in der neuen Schmuckkollektion des US-Designers Calvin Klein, die in Deutschland über das Unternehmen Swatch in Eschborn (Hessen) vertrieben wird. Für ein Armband aus der Reihe "liquid" wurden zum Beispiel rund 30 bewegliche Tropfenelemente aneinander gefügt.
Designerin Konstantinidou, die ihre Kreationen unter dem Namen "Konplott" vertreibt, setzt auf Herzen. Unter dem Motto "Hearts in white caviar" kombiniert sie winzige Strasssteine mit einer Fülle von Perlen: mal schlicht mit einer Perle als Ohrstecker, mal üppig als Armband mit Perlen unterschiedlicher Größe umrahmt.
"Herzen gibt es im Winter in allen möglichen Formen, Materialien und Größen - und in allen Preisklassen", sagt die Marketingleiterin Melanie Dummin von Juwelier Christ. Dabei ließen sich die Herzen nicht nur um den Hals tragen, sondern vor allem am Finger.
Kein Wunder, dass Rosenquarz in allen Schattierungen zu den beliebtesten Steinen gehört: "Nach dem sehr farbenfrohen Sommer dominieren auch im Winter bei den Schmucktrends die Farben", sagt Redakteurin Mönnich. "Vor allem für die festliche Garderobe sind rote Steine immer sehr angesagt", bestätigt Schmuckexpertin Haenschke.
Einen weiteren Schwerpunkt sieht Haenschke bei Ketten. "Aus den 50er Jahren stammt die schlichte Perlenkette, bei der sich die Perlen Ton in Ton aneinander reihen." Meist eng am Hals anliegend, passen sie vor allem zu Twin-Sets und schlichten Kostümen. "Wer es modischer mag, greift zu einer etwas poppigeren Variante mit bunten Perlen, die es in diesem Jahr ebenfalls in allen möglichen Varianten gibt", sagt Fachblattredakteurin Mönnich.
© dpa/gms
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Wie die Zeitschrift "Psychology of Woman Quarterly" in ihrer Dezemberausgabe berichtet, schadeten High Heels, knappe Röcke und tief ausgeschnittene Blusen der Karriere dieser Frauen. Anders sehe es jedoch bei Frauen in niedrigeren Positionen aus.
Für die Studie der Lawrence University in Appleton, Wisconsin, wurden männlichen und weiblichen Versuchspersonen drei verschiedene Videos vorgespielt.
Das Video einer aufreizend gekleideten Businessfrau, die über ihre Hobbies sprach, rief dabei mehr feindselige Äußerungen der Versuchspersonen hervor als ein ähnliches Video, das eine Businessfrau in flachen Schuhen, Hosen und Rollkragenpulli zeigte.
Die aufreizend gekleidete Geschäftsfrau provozierte auch mehr Anfeindungen als eine ähnlich sexy gekleidete Rezeptionistin. Die Wissenschaftler raten Frauen in Führungspositionen daher, sich bei der Kleidung eher zurückzuhalten, "um den Respekt der Mitarbeiter zu erhalten".
© AFP
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